Atme vier Sekunden ein, halte vier, atme vier aus, pausiere vier – fünf Durchgänge reichen, um den Puls zu senken und Unruhe zu lösen. Richte dabei die Schultern weich aus, entspanne die Stirn, und zähle gedanklich mit. Durch die klare Struktur bekommt dein Gehirn vorhersagbare Signale von Sicherheit und Kontrolle. Nach etwa zwei Minuten spürst du mehr Weite im Brustkorb, Gedanken sortieren sich, und du gewinnst Mut für den nächsten, kleinen Handlungsschritt.
Benenne fünf Dinge, die du siehst, vier, die du fühlst, drei, die du hörst, zwei, die du riechst, und einen Geschmack. Diese sensorische Inventur erdet dich, wenn Sorgen Kreise ziehen. Halte den Blick weich, atme ruhig, und bleibe neugierig. Die Übung stoppt Grübelschleifen, indem sie Wahrnehmung nach außen lenkt und das autonome Nervensystem beruhigt. Ideal zwischen Meetings, vor Anrufen oder bei Aufregung vor Präsentationen; sie wirkt schnell und unauffällig, sogar im Zug.
All Rights Reserved.